Kosten · BOFU

Was kostet 24-Stunden-Betreuung zu Hause in Österreich 2026?

Der ehrliche Kostenrechner — mit Modellrechnung für jede Pflegestufe, transparenter Aufstellung des Pflege-24 Service und vollständiger Förder-Übersicht.

Eine 24-Stunden-Betreuung zu Hause gehört zu den finanziell wie emotional größten Entscheidungen, die eine österreichische Familie im Pflegefall trifft. Die Frage „Was kostet das eigentlich?" wird selten klar beantwortet — oft hört man Spannweiten von „so 2.500 bis 4.000 €", manchmal höher, manchmal niedriger. Das hilft niemandem weiter, der gerade einen Krankenhausbescheid in der Hand hält und Klarheit braucht.

Wir machen es anders. Dieser Ratgeber zeigt Ihnen die exakte Zusammensetzung der Monatskosten, die aktuellen Pflegegeld-Beträge 2026 und eine Modellrechnung für jede Pflegestufe. Sie sehen am Ende zwei Zahlen: was insgesamt anfällt — und was nach Pflegegeld und 24-Stunden-Förderung tatsächlich aus Ihrer Tasche kommt.

Die kurze Antwort: rund 3.300 € bis 4.000 € brutto pro Monat

Bei Pflege-24 liegen die laufenden Kosten einer 24-Stunden-Betreuung bei 30 Betreuungstagen zwischen rund 3.290 € und 3.990 € im Monat — je nach Betreuungsbedarf. Ein typisches Beispiel (Betreuung Plus, 100 € Tagesgage) ergibt 3.640 € pro Monat. Davon werden Pflegegeld und gegebenenfalls die 24-Stunden-Förderung des Bundes abgezogen — je nach Pflegestufe bleibt ein Eigenanteil von rund 825 € bis 3.150 €.

Wer eine schnelle Orientierung sucht: Bei Pflegegeldstufe 4 und zwei selbständigen Betreuungskräften bleibt im Beispiel nach allen Abzügen ein Eigenanteil von rund 1.950 € pro Monat. Dazu kommen Lebensmittel, Strom, Telefon — also die normalen Haushaltskosten, die ohnehin angefallen wären. Ihre persönlichen Kosten berechnen Sie mit unserem Kostenrechner.

Ehrlich vorab Pflege-24 ist bewusst kein Discount-Anbieter. Wer ausschließlich den niedrigsten Tagessatz am Markt sucht, ist bei reinen Vermittlungsagenturen oft günstiger. Wer Verlässlichkeit, fachlich begleitete Qualität und persönliche Erreichbarkeit erwartet, zahlt für die zusätzliche Sicherheit — bewusst und nachvollziehbar. Beide Wege sind legitim. Wir nennen Ihnen die Zahlen, damit Sie selbst entscheiden können.

Aus welchen Bausteinen setzen sich die Kosten zusammen?

Bei Pflege-24 gibt es nur vier klar getrennte Positionen — ohne Tagesgebühren, Zusatzpauschalen oder versteckte Aufschläge:

PositionPreis
Betreuungskraft (Tagesgage)90–110 € / Tag
Pflege-24 Servicepauschale350–450 € / Monat
Reise-/Fahrtkosten der Betreuungskraftca. 120 € je An- bzw. Abreise
Organisationsgebühr Pflege-24590 € einmalig

1. Tagesgage der Betreuungskraft (90–110 €/Tag)

Der größte Posten ist das Honorar der Betreuungskraft. Die Tagesgage richtet sich nach dem tatsächlichen Betreuungsbedarf — damit sind auch Situationen wie Demenz, Transfers oder Nachtaufstehen bereits abgedeckt, es gibt keine zusätzlichen Tageszuschläge:

BetreuungsbedarfTagesgageMonat (30 Tage)
einfach / relativ selbstständig90–95 €2.700–2.850 €
deutlich erhöhter Hilfebedarf95–100 €2.850–3.000 €
hoher Pflege- und Transferbedarf100–105 €3.000–3.150 €
sehr komplex / weitgehend unselbstständig105–110 €3.150–3.300 €

Bei zwei Betreuungskräften im Wechsel rechnet sich das so: Tagesgage × Betreuungstage = monatliches Honorar.

2. Pflege-24 Servicepauschale (350–450 €/Monat)

Hier unterscheiden wir uns von reinen Vermittlungsagenturen. Eine Agentur bringt Ihnen eine Betreuungskraft — und ist dann weg. Pflege-24 begleitet die Betreuungssituation laufend. Die Servicepauschale ist ein fester Monatsbetrag, abhängig vom Koordinationsaufwand:

PaketTypischer BedarfPauschale
Basis BetreuungRelativ selbstständig; Haushalt, Gesellschaft, Mahlzeiten, leichte Hilfe350 €
Betreuung PlusRegelmäßige Körperpflege, Mobilitätshilfe, Inkontinenz, mehr Koordination400 €
Intensive Betreuung & Case ManagementBettlägerig, Transfers, Demenz, Onkologie/Palliativ, hoher Organisationsbedarf450 €

Enthalten sind persönliche Fallkoordination, Qualitätssicherung, Ersatzorganisation bei Ausfall (soweit verfügbar), eine feste Ansprechperson für Familie und Betreuungskraft sowie — je nach Fall — erweiterte fachliche bzw. ärztlich geführte Koordination.

Wenn Angehörige bei uns anrufen, weil die Betreuungskraft krank geworden ist, weil ein Krankenhausaufenthalt ansteht oder weil sich die Pflegesituation plötzlich verändert — dann ist genau das der Moment, für den dieser Service gemacht ist. Ein Vermittler hätte da längst aufgelegt. Wir bleiben am Telefon, bis eine Lösung steht.

JJ
Mag. Jan Jacyno
Geschäftsführung Pflege-24 · Feldkirch

3. Reise-/Fahrtkosten (ca. 120 € je Reise)

Die Betreuungskräfte reisen zur Übergabe an und ab. Die Reise-/Fahrtkosten betragen in der Regel ca. 120 € je An- bzw. Abreise — bei einem Wechsel im Monat also rund 240 €. Je nach Entfernung kann der Betrag abweichen; der konkrete Wert steht in Ihrem Angebot. Wir weisen diese Position immer separat aus.

4. Einmalige Organisationsgebühr (590 €)

Zu Beginn fällt einmalig eine Organisationsgebühr von 590 € an — für Bedarfserhebung, Auswahl der passenden Betreuungskräfte, Vorbereitung und Koordination des Betreuungsstarts. Sie fällt einmalig an — nicht jährlich und nicht bei einem Wechsel der Betreuungskraft.

Beispielrechnung: Betreuung Plus, 30 Tage

Beispielrechnung zur Orientierung — Betreuung Plus, 30 Tage
Betreuungskraft (30 × 100 €)3.000 €
Pflege-24 Servicepauschale (Betreuung Plus)400 €
Reisekosten (An- und Abreise je ca. 120 €)ca. 240 €
Laufende Gesamtkosten / Monat 3.640 €

Im 1. Monat zzgl. 590 € Organisationsgebühr = 4.230 €.

Modellrechnung: realer Eigenanteil pro Pflegestufe

Die folgende Modellrechnung zeigt, was nach Abzug von Pflegegeld und 24-Stunden-Förderung übrig bleibt. Annahmen: zwei selbständige Betreuungskräfte im Wechsel (Förderung: 800 €/Monat ab Stufe 3), Pflegegeld wird vollständig für die Betreuung eingesetzt, 30 Betreuungstage, Reisekosten 240 €.

Modellrechnung Pflegegeld-Stufe 3 — Betreuung Plus
Betreuungskraft (100 € × 30 Tage)+ 3.000 €
Pflege-24 Servicepauschale (Betreuung Plus)+ 400 €
Reisekosten (An- und Abreise)+ 240 €
Pflegegeld Stufe 3− 592,60 €
24-Stunden-Förderung (selbständig)− 800 €
Realer Eigenanteil pro Monat ≈ 2.247 €

Pflegegeld Stufe 3 = 592,60 €/Monat (BMSGPK). 24-Stunden-Förderung selbständig = 800 €/Monat bei Erfüllung aller Voraussetzungen.

Und so sieht es bei einer höheren Pflegestufe aus — die Bruttokosten steigen, der Eigenanteil sinkt aber durch das deutlich höhere Pflegegeld:

Modellrechnung Pflegegeld-Stufe 6 — Intensive Betreuung
Betreuungskraft (105 € × 30 Tage)+ 3.150 €
Pflege-24 Servicepauschale (Intensiv)+ 450 €
Reisekosten (An- und Abreise)+ 240 €
Pflegegeld Stufe 6− 1.685,40 €
24-Stunden-Förderung− 800 €
Realer Eigenanteil pro Monat ≈ 1.355 €

Höhere Stufen = höheres Pflegegeld = niedrigerer realer Eigenanteil, obwohl die Bruttokosten steigen.

Für alle Stufen zur schnellen Übersicht (Beispielannahme: Stufe 1–2 Basis mit 92 €/Tag, Stufe 3–4 Plus mit 100 €/Tag, Stufe 5–7 Intensiv mit 105 €/Tag):

Pflegegeld-StufeBruttokostenPflegegeldFörderungRealer Eigenanteil
Stufe 13.350 €− 206 €—3.144 €
Stufe 23.350 €− 380 €—2.970 €
Stufe 33.640 €− 593 €− 800 €2.247 €
Stufe 43.640 €− 889 €− 800 €1.952 €
Stufe 53.840 €− 1.207 €− 800 €1.833 €
Stufe 63.840 €− 1.685 €− 800 €1.355 €
Stufe 73.840 €− 2.215 €− 800 €825 €

Individuelles Angebot anfragen →

Wir hatten vorher zwei Vermittler kontaktiert. Beide sagten 'ab 70 € pro Tag'. Als die Verträge auf dem Tisch lagen, kamen plötzlich Zuschläge und Reisekosten dazu. Was uns bei Pflege-24 überzeugt hat: Sie haben uns vor Vertragsabschluss die volle Rechnung gezeigt. Keine Überraschungen im Nachhinein.

❝
Eine betreute Familie
Familie K. aus Bregenz · Pflegegeldstufe 4

Was reduziert die Kosten? Pflegegeld + 24-Stunden-Förderung

Zwei staatliche Leistungen senken die monatliche Belastung erheblich. Beide sollten Familien immer beantragen, sobald die medizinischen Voraussetzungen vorliegen — bevor die Betreuungskräfte anreisen.

Pflegegeld (Bundesgeld, einheitlich in ganz Österreich)

Das Pflegegeld ist eine zweckungebundene monatliche Leistung der Republik Österreich an pflegebedürftige Personen. Es wird unabhängig vom Einkommen ausgezahlt und kann frei für Betreuungsleistungen verwendet werden. Beträge 2026 (Quelle: BMSGPK):

  • Stufe 1: 206,20 € — ab 65 Stunden Pflegeaufwand/Monat
  • Stufe 2: 380,30 € — ab 95 Stunden
  • Stufe 3: 592,60 € — ab hier 24-Stunden-Förderung möglich
  • Stufe 4: 888,50 €
  • Stufe 5: 1.206,90 €
  • Stufe 6: 1.685,40 €
  • Stufe 7: 2.214,80 €

Eine ausführliche Erklärung aller Stufen mit Antragsverfahren finden Sie in unserem Artikel Pflegegeld in Österreich 2026.

24-Stunden-Förderung des Bundes (800 € oder 1.600 €/Monat)

Ab Pflegestufe 3 kann zusätzlich die 24-Stunden-Förderung beantragt werden. Es handelt sich um eine Zuwendung des Sozialministeriumservice. Die Höhe hängt vom Betreuungsmodell ab:

  • 800 €/Monat bei zwei selbständigen Betreuungskräften (Werkvertrag — das in Österreich gängigste Modell)
  • 1.600 €/Monat bei zwei unselbständigen Betreuungskräften (Arbeitsverhältnis)
Praxis-Tipp Die Förderung wird halbjährlich im Nachhinein ausgezahlt. Familien müssen also vorfinanzieren — in den ersten sechs Monaten fällt der Cash-Bedarf deutlich höher aus als der spätere Durchschnitt. Wir helfen beim Antrag und legen die voraussichtlichen Auszahlungstermine im Betreuungsvertrag fest.

Vergleich: 24-Stunden-Betreuung vs. Pflegeheim vs. mobile Pflege

Ein häufiger Vergleich, den Familien anstellen, ist der zwischen häuslicher 24-Stunden-Betreuung und einem Pflegeheim. Die monatlichen Kosten 2026 in Österreich:

ModellBruttokosten/MonatWas inkludiert istWas bleibt zu Hause
24-Stunden-Betreuung3.300–4.000 €Persönliche Bezugsperson, vertraute Umgebung, individuelle TagesgestaltungWohnung bleibt, soziales Umfeld bleibt
Pflegeheim (ohne Demenzstation)4.000–5.500 €Vollverpflegung, medizinische Versorgung, PersonalrotationUmzug, Auflösung der Wohnung
Mobile Pflege (3× tgl.)1.800–2.800 €Pflegerische Versorgung, keine 24h-AnwesenheitNachts und nachmittags allein

Die 24-Stunden-Betreuung zu Hause ist in vielen Fällen günstiger als ein Pflegeheim — und sie bewahrt die emotionale Stabilität, die viele ältere Menschen in den eigenen vier Wänden finden. Pflegeheime sind sinnvoll, wenn medizinische Vollversorgung rund um die Uhr erforderlich ist; für Begleitung, Aufsicht und aktivierende Betreuung ist die häusliche Lösung in der Regel sowohl menschlich als auch wirtschaftlich überlegen.

Warum kostet Premium-Betreuung mehr — und wann lohnt es sich?

Reine Vermittlungsagenturen werben mit Tagessätzen ab 70 €. Bei Pflege-24 liegt die Tagesgage bei 90–110 € — dafür ohne versteckte Zuschläge und mit laufender Begleitung über die Servicepauschale. Warum lohnt sich das?

  • Strenge Auswahl-Qualität: Wir nehmen nur etwa jede zehnte Bewerbung an. Geprüft werden Erfahrung, Sprachkenntnisse, persönliche Eignung und Charakter.
  • Stabilere Beziehungen: Unsere Betreuungskräfte bleiben im Schnitt deutlich länger bei einer Familie als am Marktdurchschnitt — Vertrauen wächst und damit die Qualität der Betreuung.
  • Persönlicher Ansprechpartner für Angehörige — keine Hotline, keine wechselnden Berater. Ein Name, eine Nummer, eine konstante Bezugsperson.
  • Begleitung in Krisen: Plötzliche Krankheit der Betreuungskraft, Krankenhausaufenthalt der pflegebedürftigen Person, organisatorische Engpässe — wir organisieren Lösungen, nicht Ausreden.

Die Premium-Positionierung lohnt sich besonders bei Demenz, nach Krankenhausaufenthalten und in instabilen Betreuungssituationen — überall dort, wo reine Anwesenheit nicht ausreicht und Veränderungen früh erkannt werden müssen.

Steuerliche Absetzbarkeit als außergewöhnliche Belastung

Die Kosten der 24-Stunden-Betreuung sind in Österreich grundsätzlich als außergewöhnliche Belastung gemäß § 34 EStG steuerlich absetzbar. Voraussetzung: mindestens Pflegestufe 1 und nachweislicher Pflegebedarf. Folgende Beträge können in der Arbeitnehmerveranlagung geltend gemacht werden:

  • Honorar der Betreuungskräfte (volle Höhe)
  • Pflege-24 Servicepauschale
  • Reisekosten
  • Einmalige Organisationsgebühr

Vom abzugsfähigen Aufwand werden allerdings Pflegegeld und 24-Stunden-Förderung abgezogen — nur der tatsächliche Eigenanteil wirkt steuermindernd. Details unter bmf.gv.at — außergewöhnliche Belastung.

Bitte beachten Diese Beträge sind Orientierungswerte, Stand Oktober 2026. Ein verbindliches Angebot erstellen wir nach einer persönlichen Anamnese durch unsere Hauskrankenpflege. Tagesgage und Servicepauschale werden individuell anhand der konkreten Betreuungssituation festgelegt — nicht pauschal nach Pflegegeld.

Nächste Schritte: So beginnt eine Pflege-24 Betreuung

  1. Kostenloses Erstgespräch (telefonisch oder per E-Mail). Wir hören Ihre Situation an, klären offene Fragen zu Kosten und Förderung und sagen ehrlich, ob Pflege-24 für Ihren konkreten Fall die passende Lösung ist.
  2. Hausbesuch durch unsere Hauskrankenpflege. Eine ausgebildete Pflegefachkraft besucht den Senior zu Hause, beurteilt die Pflegesituation und erstellt ein individuelles Betreuungskonzept.
  3. Verbindliches Angebot. Sie erhalten ein schriftliches Angebot mit Tagesgage, Servicepauschale, Reisekosten und voraussichtlichem Eigenanteil — vor jeder Vertragsunterzeichnung.
  4. Auswahl der Betreuungskräfte. Wir schlagen Ihnen zwei Betreuungskräfte vor (Lebenslauf, Erfahrungsprofil, Foto). Sie entscheiden mit.
  5. Vertragsabschluss und Anreise. Innerhalb von 7–14 Tagen ist die erste Betreuungskraft vor Ort. Wir helfen beim Förderantrag beim Sozialministeriumservice.
JJ

Mag. Jan Jacyno

Geschäftsführung Pflege-24 · Qualitätssicherung

Mag. Jan Jacyno verantwortet bei Pflege-24 die Geschäftsführung, die Organisation der Betreuungssituationen und die laufende Qualitätssicherung. Er begleitet seit über zehn Jahren österreichische Familien durch die Organisation der häuslichen 24-Stunden-Betreuung — von der ersten Anfrage bis zur stabilen Langzeitbetreuung.

✓ Sorgfältig recherchiert Letzte Aktualisierung: 05. Oktober 2026
Hinweis: Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche, rechtliche oder steuerliche Beratung. Für Ihren konkreten Einzelfall kontaktieren Sie bitte einen Arzt, Anwalt oder Steuerberater.

Häufige Fragen

Was kostet 24-Stunden-Betreuung in Österreich pro Monat?
Bei 30 Betreuungstagen liegen die laufenden Kosten bei Pflege-24 zwischen rund 3.290 € und 3.990 € pro Monat (Tagesgage 90–110 €, Servicepauschale 350–450 €, Reisekosten ca. 240 €). Nach Abzug von Pflegegeld und 24-Stunden-Förderung bleibt ein Eigenanteil von rund 825 € bis 3.150 € — je nach Pflegestufe.
Ab welcher Pflegestufe gibt es die 24-Stunden-Förderung?
Die 24-Stunden-Förderung des Sozialministeriumservice wird grundsätzlich ab Pflegestufe 3 gewährt. Sie beträgt 800 €/Monat bei selbständigen Betreuungskräften, 1.600 €/Monat bei unselbständigen — und ist einkommensabhängig.
Wie hoch ist die Organisationsgebühr bei Pflege-24?
Die einmalige Organisationsgebühr beträgt 590 €. Sie deckt Bedarfserhebung, Auswahl der passenden Betreuungskräfte sowie Vorbereitung und Koordination des Betreuungsstarts. Sie fällt nur einmal an — nicht bei einem Wechsel der Betreuungskraft.
Gibt es Zuschläge oder Tagesgebühren?
Nein. Es gibt keine Tagesgebühr von Pflege-24 und keine separaten Tageszuschläge. Ein höherer Betreuungsbedarf (z. B. Demenz, Transfers) ist bereits in der Tagesgage (90–110 €) und im Servicepaket (350–450 €) berücksichtigt. Dazu kommen nur die Reise-/Fahrtkosten von ca. 120 € je An- bzw. Abreise.
Ist die 24-Stunden-Betreuung steuerlich absetzbar?
Ja — als außergewöhnliche Belastung gem. § 34 EStG. Voraussetzung: mindestens Pflegestufe 1 und ärztlich bescheinigter Pflegebedarf. Vom abzugsfähigen Aufwand werden Pflegegeld und 24-Stunden-Förderung abgezogen. Details auf bmf.gv.at.
Warum kostet Pflege-24 mehr als manche andere Vermittler?
Wir bieten strengere Auswahl der Betreuungskräfte, persönliche Ansprechpartner für Familien und eine laufende Begleitung über die monatliche Servicepauschale (350–450 €). In stabilen, einfachen Situationen sind reine Vermittler günstiger; in komplexen Fällen rechnet sich unsere Qualität — fachlich und menschlich.
Bekomme ich ein verbindliches Angebot vor Vertragsunterzeichnung?
Ja — immer. Nach dem kostenlosen Hausbesuch unserer Hauskrankenpflege erstellen wir ein verbindliches schriftliches Angebot mit Tagesgage, Servicepauschale, Reisekosten und voraussichtlichem Eigenanteil. Erst dann entscheiden Sie.

Wie hoch wäre Ihr realer Eigenanteil?

Nach einem kostenlosen Hausbesuch unserer Hauskrankenpflege erstellen wir Ihnen ein verbindliches Angebot mit allen Beträgen — schriftlich und nachvollziehbar.

Unverbindliche Anfrage +43 677 620 211 73
Anfrage stellen Anrufen